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Dào heißt wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt „Weg“, „Straße“, „Pfad“ und bedeutete in der klassischen Zeit Chinas „Methode“, „Prinzip“, „der rechte Weg“, was dem Wort im Konfuzianismus entspricht.
Die Übersetzung nähert nur sehr grob an den abstrakten Gehalt des Wortes im daoistischen Kontext, denn das Daodejing von Laozi stellte das Dào zum ersten mal als eine Art von transzendenter höchster Wirklichkeit und Wahrheit dar.
Ich kenne seinen Namen nicht,
darum nenne ich es „Dào“.
(aus Kapitel 25 des Daodejing von Laozi)
Dào bezeichnet in der daoistischen chinesischen Philosophie ein ewiges Wirk- oder Schöpfungsprinzip, das für den Ursprung der Einheit und Dualität und damit für die Entstehung der Welt („Zehntausend Dinge“) verantwortlich ist.
Aus Dao entstehen die Polaritäten Yīn und Yang
und dadurch die Gegensätze, aus deren Zusammenspiel sich Wandel,
Bewegung und gegenseitige Durchdringung die Welt ergeben. Dào ist
allumfassend und meint sowohl die dualistischen Bereiche der materiellen Welt, als auch die transzendenten jenseits der Dualität.
Das Dào ist also sowohl ein Prinzip der Immanenz
als auch der Transzendenz. Es stellt den höchsten Seinszustand dar. In
seiner transzendenten Funktion, als undifferenzierte Leere ist es die
Mutter des Kosmos, als immanentes Prinzip das, was alles durchdringt.
Durch die Auflösung der Gegensätze (z.B. durch Meditation) kann der Dào-Praktizierende (siehe Daoismus) Dào erfahren - beschreiben kann man Dào nach Laozi jedoch nicht.
Das nennbare Dào - ist nicht das absolute (ewige/dauerhafte) Dào.
Der nennbare Name - ist nicht der absolute (ewige/dauerhafte) Name.
Das Namenlose ist der Ursprung des Universums (von Himmel und Erde).
Das Benannte ist die Mutter aller Dinge (der zehntausend Dinge).
(aus Kapitel 1 des Daodejing von Laozi)
Quelle: http://www.wikipedia/wiki/dao
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